Der NABU Hadamar Blog

Ältere Themen finden Sie in unserem bisherigen NABU Hadamar Blog!

Unsere aktuellen Themen finden Sie nachfolgend in chronologischer Reihenfolge:

Einladung Weihnachtsmarkt Hadamar

Wir sind auch in diesem Jahr wieder mit einem Stand auf dem schönen Hadamarer Weihnachtsmarkt vertreten. Sie finden uns dort vom 29.11. bis 02.12.2018. Wir geben wie jedes Jahr wieder Misteln gegen eine kleine Spende ab und informieren über unsere ehrenamtliche Tätigkeit im Gemeindegebiet. Sie können natürlich auch mit weiteren Fragen rund um den lokalen Naturschutz auf uns zu kommen. Wir suchen derzeit noch aktive Mitglieder die eine Standschicht übernehmen würden oder beim Auf- oder Abbau behilflich sein könnten.

Einladung zur Mitgliederversammlung

Wir laden alle Mitglieder herzlich zur Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 15.11.2018 um 19 Uhr ins Scheunencafe in Faulbach ein. Neben einem Jahresrückblick richten wir unser Augenmerk auch auf die neuen Projekte in 2019.

Erntedankfest unter Apfelbäumen 2018

Das Apfelfest der NABU-Ortsgruppe Hadamar auf der Streuobstwiese „Am Kissel“ in Steinbach bescherte den vielen Besuchern einige schöne Stunden in lockerer Atmosphäre bei strahlendem Sonnenschein.

 

Sie ist am Rande von Steinbach auf einer kleinen Anhöhe gelegen und bietet bei klarer Sicht einen Blick bis zur Schaumburg und natürlich auch auf den „Hausberg“ Steinbachs, das Heidenhäuschen, das  Natur- und FFH-Schutzgebiet ist.

Die Obstwiese ist ein eigenständiges Biotop. Solche Naturräume werden in Deutschland immer seltener. Vier Völker Honigbienen stehen auf der Wiese, außerdem sind einige keltische Soay-Schafe dort zur Beweidung zu sehen. Am Rand der Wiese befindet sich ein von NABU-Aktiven angelegter Blühstreifen aus dem Projekt Bienen, Hummeln & Co. Ferner gibt es das im Frühjahr ebenfalls von NABU-Aktiven gebaute und aufgestellte Insektenhotel zu sehen. Die dort ansässigen Wildbienen ergänzen wunderbar die Bestäubungsarbeit der Honigbienen. Steinkauzröhren zeigen, dass dort die unter Artenschutz stehende kleine Eule ansässig ist. Der sich an die Wiese anschließende Gehölzsaum bietet vielerlei Arten Schutz und Rückzugsmöglichkeit: Vögeln, Amphibien, Kleinsäugern.

 

Vor rund 20 Jahren hat der kürzlich verstorbene und langjährige NABU-Vorsitzende der Ortsgruppe Hadamar, Lothar Leber, dieses Kleinod angelegt. Es gibt insgesamt 33 Bäume, davon 26 Apfelbäume, auf denen insgesamt neun Sorten Äpfel wachsen: August- oder Klarapfel, Boskop, Goldrenette, Jakob Lebel, Kaiser Wilhelm, Rheinischer Bohnapfel, Rote Sternrenette, Schafsnase und der Winterrambur.

 

Das diesjährige Erntefest stand daher im Gedenken an die  Verdienste von Lothar Leber. Die Zukunft der Apfelfeste ist bereits gesichert, denn die Familie Ludwig Wolf  pflegt die Streuobstwiese weiter. Zur langfristigen Erhaltung einer Streuobstwiese gehören neben dem Baumschnitt auch die Pflege des Grünlandes, also der darunterliegenden Wiese durch Mahd oder Beweidung, insbesondere als Maßnahme gegen Verbuschung. Für Ludwig Wolf bedeutet dies Einsatz auf der Wiese rund um das ganze Jahr. „Es gibt immer etwas zu tun“, sagt er. „Ob es nun Baumpflege, Rückschnitt von Gehölzen, die Mahd oder die Nistkastenpflege ist.“

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3. Platz beim Umweltpreis des Landkreises Limburg- Weilburg

Für unser gemeinsam mit dem Imkerverein ins Leben gerufene Blühflächen-Projekt "Bienen, Hummeln & Co" haben wir den 3. Platz des Umweltpreises verliehen bekommen.

Neue Studie zeigt: Europas Agrarpolitik verschwendet Steuergeld und versagt bei eigenen Zielen

Subventionen schaffen Abhängigkeit bei Landwirten, Artenschwund wird nicht gestoppt

Brüssel/Berlin – Der größte Posten des EU-Haushalts, die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), ist hochgradig ineffizient und überwiegend umweltschädlich.

 

Zu diesem Ergebnis kommt eine am heutigen Dienstag in Brüssel vorgestellte internationale Studie. Darin unterzogen Ökonomen, Soziologen und Ökologen die EU-Agrarpolitik einem so genannten „Fitness Check“.

 

Erstmals in der über 50-jährigen Geschichte der GAP liegen damit überhaupt Erkenntnisse zu ihrer Wirtschaftlichkeit, Wirksamkeit und Erfüllung der globalen Nachhaltigkeitsziele vor. Die Agrarpolitik macht derzeit fast 40 Prozent des EU-Haushalts aus. 

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Insektensterben am Feldrand

NABU fordert Ende des illegalen Umbruchs von Feldwegen

Foto: NABU/nh
Foto: NABU/nh

Der NABU Hessen fordert vom Land Hessen und von den Kommunen, entschieden gegen den illegalen Umbruch von Feldwegen und Wegrändern vorzugehen.

 

In Hessen sei immer öfter zu beobachten, das diese wichtigen Lebensräume für gefährdete Tier und Pflanzenarten umgepflügt oder mit Pestiziden gespritzt und gedüngt werden. „Für den Schutz der Artenvielfalt sind Feldwege und Wegränder von großer Bedeutung. Mit ihnen gehen wichtige Strukturen in der häufig ausgeräumten, intensiv genutzten Agrarlandschaft verloren, die Rückzugsraum oder Nahrungsangebot sind.

 

Dies gilt besonders für Insekten wie Schmetterlinge, Wildbienen und Käfer“, erklärte Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen. In einer einstimmig beschlossenen Resolution riefen die über hundert Delegierten der NABU-Landesvertreterversammlung Umweltministerin Hinz am Wochenende dazu auf, gegen diese illegale Landnahme durch Landwirte vorzugehen.

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12,7 Millionen Vogelbrutpaare in Deutschland verloren

Massives Vogelsterben muss aufgehalten werden - Agrarreform gefordert

Der großflächige Einsatz von Pestiziden zählt in der Landwirtschaft als „gute fachliche Praxis“. - Foto: Arndt Müller
Der großflächige Einsatz von Pestiziden zählt in der Landwirtschaft als „gute fachliche Praxis“. - Foto: Arndt Müller

Laut einer aktuellen Auswertung des NABU hat Deutschland in nur zwölf Jahren 12,7 Millionen Vogelbrutpaare verloren (zwischen 1998 und 2009).

Das entspricht 15 Prozent des Bestandes von 1998.

 

Die summierte Zahl der Brutpaare aller Vogelarten ging in diesem Zeitraum von 97,5 auf 84,8 Millionen Paare zurück. Die Auswertung beruht auf den Vogelbestandsdaten, die die Bundesregierung 2013 an die EU gemeldet hat.

 

Bislang war jedoch nur die Zu- oder Abnahme auf Artenebene  im Gespräch, nicht was die Ergebnisse für die Gesamtzahl bedeuten. Die Zahlen machen vor allem deutlich, dass zwar manche seltenen Arten zunehmen, dafür aber häufige und weit verbreitete Arten massiv abnehmen.

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NABU - Apfelfest zum Erntedank

Bericht und Bilder vom Apfelfest

Mähdrescher, Traktoren und hoch voll beladene Anhänger zeigen die Erntezeit an. Die Geschäfte sind voll, ein reichhaltiges Angebot lässt bei uns jeden Gedanken an Not und Sorge um eine gute Ernte weit verdrängen.

 

Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten haben heutzutage wieder einen höheren Stellenwert. Dazu bewirtschaften Menschen bewusst einen Garten und pflegen Obstwiesen.  Andere setzen sich für den Erhalt der Natur ein.

 

Das Wetter spielt  auch heute noch eine wichtige Rolle, denn viele Früchte des Feldes müssen trocken eingelagert werden, auch und besonders Äpfel von eigenen Bäumen.

 

Am Beispiel des Apfels erleben wir, dass die Versorgung mit Nahrungsmitteln Mühe macht. Der starke Frost im Frühjahr hat die Ernte dezimiert. Die Sorge um gutes Wetter für diesen Tag begleitete die Organisatoren während der gesamten Vorbereitungszeit.

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Ausgebrummt - Insektensterben in Deutschland

Das Insektensterben in Deutschland nimmt dramatische Formen an. Welche Folgen hat dies für die Umwelt, und welche Lösungen gibt es?

Das Sterben der Insekten löst eine Kettenreaktion aus. Auch die Vögel sind dann bedroht, weil es immer weniger Nahrung für sie gibt. Allein die Zahl der Vogelbrutpaare in agrarwirtschaftlichen EU-Gebieten hat sich in den vergangenen Jahren nach Angaben der Bundesregierung um 57 Prozent verringert. Einige Arten sind regional völlig verschwunden.

 

Wer in den 80ern mit dem Auto auf Straßen zwischen Feldern und Wäldern fuhr, der hatte schnell ein Problem: Die Windschutzscheibe war voll mit toten Insekten, die Sicht schlecht. Heute ist dies nicht mehr so. Was sich erst mal wie eine positive Nachricht für Autofahrer anhört, ist in Wirklichkeit ein deutliches Zeichen für eine erschreckende Entwicklung: Insekten sterben aus.

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Bericht zur NABU-Herbstwanderung rund um die Krombachtalsperre im Westerwald

Der meteorologische Herbstanfang am 1. September ist oft von einem heftigen Wetterumschwung begleitet: Kaltfronten sorgen für ein Sinken der Temperaturen.

So war es auch just am zweiten Septemberwochenende: das Wetter machte unserer „Herbst“-Wanderung alle Ehre. Kühleren Temperaturen kann man mit einer dickeren Jacke beikommen, Petrus hatte ein Einsehen und schloss zum Mittag die Schleusen.

Also traten zwar nur einige wenige, aber dennoch gut aufgelegte Naturschützer ihre geplante Reise in den Westerwald an.  

Das Ziel: Die Krombachtalsperre im Westerwald, erbaut in den Jahren 1946 bis 1949.

Eigens dafür wurde sogar die ehemalige Bahnstrecke Rennerod - Herborn in Höhe der heutigen Krombachtalsperre verlegt. Einst befand sich dort nur ein kleiner See, der inmitten eine mit Fichten bewachsene Insel aufzuweisen hatte – so erzählte uns ein Anwohner aus Rehe, der ebenfalls auf der Strecke unterwegs war.

Gestaut wird der Rehbach, ein Zufluss der Dill zum Krombachstausee. Namensgeber der Krombachtalsperre ist ein kleiner Bach, der zwischen dem Ort und dem Campingplatz Rehe in die Talsperre mündet.

Neben der Stromerzeugung dient die Krombachtalsperre dem Hochwasserschutz und der Erholung. Der nördliche Teil des Sees ist ein Naturschutzgebiet. Während der Staudamm in Hessen liegt, befindet sich der größere Teil in Rheinland-Pfalz.

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Summ, summ, summ, Bienchen summ herum…

Bienenfest in der KöB St. Matthias Langendernbach

Schmökern in zahlreichen Büchern und Gespräche in gemütlicher Atmosphäre sind normalerweise in der Katholischen öffentlichen Bücherei St. Matthias Langendernbach zu finden.

Am 12. Juli 2017 standen jedoch nicht die Geschichten aus fernen Welten im Mittelpunkt, sondern ein kleiner Helfer der Menschen. Gemeinsam veranstalteten die KöB St. Matthias und die NABU-Gruppe Hadamar das erste Bienenfest in Langendernbach.

Bienenfreunde aus vielen Dornburger Ortsteilen warteten neugierig und gespannt auf den Vortrag von Bienenexpertin Birgit Weber vom NABU. Sie erklärte den jungen Gästen das Leben im Bienenstock, den Unterschied zwischen Bienen und Wespen oder die Gewinnung von Honig.

Die Nachwuchsforscher löcherten Birgit Weber mit zahlreichen Fragen: „Gibt es auch Männerbienen?“ (Ja, die heißen Drohnen.) – „Stechen Bienen immer, wenn sie Menschen sehen?“ (Nein, nur wenn sie sich angriffen fühlen.) – „Mögen Bienen auch Äpfel?“ (Ja, besonders Apfelblüten.) 

Nach so viel Wissenswertem hatten sich die Kinder und Birgit Weber eine Stärkung verdient: Bärbel Müller vom KöB-Team hatte wunderbare Bienentörtchen gezaubert, die von den jungen Bienenprofis sofort vernascht wurden.

Satt und zufrieden konnten die Kinder mit Unterstützung von Judith Helm-Jung und Petra Weyer vom KöB-Team anschließend zeigen, was sie bei Birgit Weber gelernt hatten: Bienen und Blumen wurden gebastelt und farbenfroh bemalt. Manch ein fleißiges Bienchen bastelte gar einen ganzen Blumenstrauß.

Zur Entspannung reisten die Bienenforscher dann in einen Bienenstock und lauschten Kira Jung, die die Geschichte von Drohn Siegisflug und seinen Bienenfreunden Sumsi und Irmingard vorlas. Unglaublich, was in einem Bienenstock alles passiert!

Damit auch Eltern und Geschwister der kleinen Bienenfreunde zu Hause bestens informiert werden konnten, wurden zahlreiche Bienenbücher aus der Bücherei mitgenommen.

 

Für jedes Kind gab es zum Abschluss eine Urkunde, ein Glas Honig, gespendet vom Langendernbacher Imker Rudi Wirfler, und die Gewissheit, dass im nächsten Jahr wieder ein Bienenfest stattfindet.

Neues vom Schulgarten

So wunderschön ist der Innenhof der Fürst Johann Ludwig Schule in Hadamar

Von Apfelblüten, Bienen und ihrem Imker

Apfelblütenerlebnis mit Besuch vom Imker am 6. Mai 2017

 

„Wo ist die Königin?“ fragten die Kinder. Schnell fanden sie heraus, wo sich die Bienenkönigin aufhält, ist sie doch gut zu erkennen durch ihre Größe. Der Imker kennzeichnet sie auch noch durch einen farblichen Punkt, an dem er ihr Alter ablesen kann.

 

Vom sprichwörtlichen Bienenfleiß konnten die Kinder und erwachsenen Besucher beim „Apfelblütenerlebnis“ des NABU-Hadamar erfahren, das bei schönem Wetter unter den noch zum Teil blühenden Apfelbäumen auf der Streuobstwiese am Kissel in Steinbach stattfand.

 

Bis zu 2000 Eier legt eine Bienenkönigin täglich bis zum Sommer, dann drosselt sie die Aufzucht der neuen Generation.

 

Dafür und für den Honigüberschuss, den der Imker für uns Menschen ernten kann, sind die Bienen rund um die Uhr beschäftigt: für allein 300 g Honig muss die Biene rund 20.000mal ausfliegen! 

Bienen sind ein wichtiges Bindeglied in vielen natürlichen Lebensgemeinschaften.

Bei ihrem Flug von Blüte zu Blüte übernehmen sie ganz nebenbei auch die Bestäubung der Blüten. Damit sorgen sie bei Nutz- und Wildpflanzen für reichen Fruchtansatz und sichern für  Mensch und Tier die Nahrungs-grundlage.

Millionen Blüten sollen Früchte bringen, dafür kann nur die Honigbiene ausreichend sorgen, ist sie doch mit über 75 % der häufigste Bestäuber neben Hummeln, Wildbienen und einigen weiteren Insektenarten. 

Anhand von Plakaten und Bildern zeigten Tina Gilsdorf und Birgit Weber, wie aus der befruchteten Apfelblüte ein Apfel wächst.

Der Apfel gehört zur Familie der Rosengewächse, das sieht man an der Beschaffenheit ihrer Blüten: Sowohl die Rosen- als auch die Apfelblüte haben jeweils fünf Blüten- und Kelchblätter und auch fünf Narben auf dem Stempel.

Nach der Befruchtung vergrößert sich der unter der Blüte liegende Fruchtknoten - die Blüte wächst quasi nach innen – und verwelkt. Die ehemalige Blüte ist später das untere Ende des Kerngehäuses eines jeden Apfels.  

Wie bei jeder Pflanze sind nun noch Sonnenlicht und Wasser nötig, damit der Apfel möglichst gut gedeiht. 

Somit schließt sich der ökologische Kreislauf: Eine Obstwiese lockt durch die Blüten Bienen und andere Insekten an, diese befruchten die Blüten. Nun kann das Obst, in diesem Falle die Äpfel,  heranwachsen. 

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Naturnahe Wälder für Hessen

Vortrag zur Landeskonferenz der IG BAU am 15. Novmeber 2016 von Mark Harthun (NABU Hessen)

Droht der im Wald integrierte Naturschutz zu scheitern? Aktuelle Meldungen zeigen, dass der Druck auf unsere Wälder steigt...

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NABU-Vortrag Naturnahe Wälder in Hessen in Forstliche Mitteilungen 3 -17
NABU-Vortrag Naturnahe Wälder in Hessen
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Aktion Blühfläche in Hadamar

Nitratbericht 2016: Keine Entwarnung bei Gewässerbelastung

Hendricks: "Düngemittel umweltschonender einsetzen"

Der Bericht hat das Ziel, die Auswirkung des Aktionsprogramms auf die Gewässer zu bewerten. Um eine für ganz Deutschland repräsentative Auswertung der Grundwassersituation zu ermöglichen, erfolgt nun erstmalig die Beschreibung des Grundwasserzustands auf Grundlage des überarbeiteten neuen EU-Nitratmessnetzes. Im Gegensatz zu früheren Berichten können dadurch nunmehr bundesweit repräsentative Aussagen über die Belastung des Grundwassers durch den Nitrateintrag aus landwirtschaftlichen Quellen gemacht werden. Nach Nitratrichtlinie ist auch die Eutrophierungsbelastung der Oberflächengewässer im Bericht zu betrachten. Daher wurde der Bericht erstmalig um Auswertungen zur Gesamtphosphor-Belastung von Oberflächengewässern ergänzt, die maßgeblich den trophischen Zustand der Gewässer beeinflusst.

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Bericht von der Aktion „Saubere Landschaft“ des Umweltministeriums

Am Samstag, 29.Oktober 2016 rückte die Dorfgemeinschaft aus, um die heimischen Gefilde von Müll und Unrat zu befreien. Die Aktion wird initiiert vom hessischen Umweltamt.

Die Jugendleiter der Steinbacher Feuerwehr versammelten insgesamt 17 Personen, darunter Vertreter aus der Kirchengemeinde, dem Ortsbeirat und des Naturschutzbundes NABU. 

 

Bei schönem, sonnigen Herbstwetter sammelten die Beteiligten rund 25 Säcke Müll und Unrat, hauptsächlich entlang der Ortsausgänge in Richtung Ellar/Hintermeilingen, Hadamar und Obertiefenbach. Erfreulicherweise waren die Grillplätze am Hölzchen und am Steinritz in recht ordentlichen Zustand, sodass die Plätze schnell sauber waren. „Kuriosester“ Fund waren in diesem Jahr Schuhe, die im Straßengraben Richtung Hadamar gefunden wurden!

 

Nach getaner Arbeit wurde die „Ausbeute“ nach Hadamar zum Bauhof gefahren, wo die Steinbacher Sammler mit denen anderer Hadamarer Ortsteile zusammentrafen. Insgesamt 90 Personen aus dem Stadtgebiet beteiligten sich an diesem Morgen an der Aktion. Darüber zeigten sich auch Stadtjugendfeuerwehrwart Hartmut Will und Bürgermeister Michael Ruoff sehr erfreut und appellierten, diese Unternehmung auch im nächsten Jahr durchzuführen.

 

Abschließend ging es zum REWE-Markt in Niederhadamar, wo Marktleiter Lukas Nonn einen Imbiss und Getränke kostenlos zur Verfügung stellte.

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Bericht vom "Tag der Nachhaltigkeit" am 22. September 2016

Es grünt so grün - Innenhofgarten der Fürst-Johann-Ludwig-Schule

„Was ist denn jetzt der Garten – links oder rechts?“, fragt ein Schüler, der den gerade eröffneten Innenhofgarten der Fürst-Johann-Ludwig-Schule besucht. Birgit Weber, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins der Schule und NABU-Mitglied, erklärt, dass ein Garten immer im Gesamten zu betrachten ist und nicht nur das einzelne Beet. Dem stimmt auch die stellvertretende Vorsitzende des NABU Hadamar, Susanne Piwecki zu, die den Innenhofgarten geplant hat.

 

Entstanden ist die Idee der Neugestaltung des Innenhofes im letztjährigen Kunstkurs unter der Leitung von Herrn Großmann. Die ehemalige Schülerin Kim Nierobisch, ebenfalls NABU-Mitglied, erarbeitete zusammen mit ihren Mitschüler/Innen des Kunst-Kurses ein Konzept für den Innenhof. Ziel ist es, den bisher ungenutzten Raum künftig den Schülerinnen und Schülern der Schule zur Verfügung zu stellen. Einer Nutzung im Unterricht stehen auch die Lehrkräfte positiv gegenüber, sei es im Biologie- und Ökologie-Unterricht oder  während heißer Sommertage.

Fleißige Schülerinnen und Schüler der Fürst-Johann-Ludwig-Schule unterstützten NABU und Förderverein während eines Schul-Aktionstages im Mai 2016 bei der Gestaltung des neuen Innenhofes, sodass ein wunderbarer neuer Aufenthaltsbereich entstand, der am Donnerstag, 22. September 2016, seiner Bestimmung übergeben wurde.

 

Viele Schülerinnen und Schüler und einige Lehrkräfte besuchten den Innenhof sofort, um sich von den fachkundigen NABU-Mitgliedern in die Geheimnisse der Pflanzen- und Tierwelt einweihen zu lassen.

 

„Diese Bepflanzung könnte auch im Wald stehen“, sagte Frau Piwecki. Eine dem Standort angepasste Bepflanzung garantiert, dass die diesjährig vorgenommene Arbeit über Jahre hinweg erhalten bleibt.

„Jedes Beet ist ein eigenes Kleinbiotop“, erklärte Frau Piwecki weiter, „jeweils mehr als zehn verschiedene Wildpflanzen in jedem Beet ernähren etwa 100 verschiedene Insekten-Arten“. Man muss die Beete weder gießen noch benötigen die Wildpflanzen Dünger oder Rückschnitt. Daher ist die naturnahe Bepflanzung mit robusten Wildgewächsen die ideale Bepflanzung für eine Schule. „Hier können die Schüler direkt darin lernen“, schließt sie Ihren Vortrag. Daher hat sie sich bereits mit einigen Biologie-Lehrkräften darauf verständigt, zu Beginn des Frühjahrs eine Schulung im neuen Garten abzuhalten.

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Bericht Wanderung auf dem Eisvogelweg

Am Samstag, den 21.05.2016 hat die Wanderung auf dem Eisvogelweg von Westernohe nach Hausen stattgefunden

Eine Wanderung auf dem „Naturlehrpfad Eisvogelweg“ stand auf dem Programm der

NABU-Gruppe Hadamar. Treffpunkt war der Parkplatz in der Ortsmitte von Westernohe.

 

Pünktlich um 13:00 Uhr starteten die Teilnehmer in südlicher Richtung, die Eisvogelschilder zeigten den Weg.

Es ging durch das Krumm- und Lasterbachtal, durch Wiesentäler und vorbei an Streuobstwiesen.

 

Am Wegesrand wurden die Teilnehmer durch zahlreiche Infotafeln über die natürlichenGegebenheiten am Bach, Fauna und Flora, sowie lokalgeschichtliche Erklärungen informiert.

Nach ca. 2 Stunden wurde kurz vor Neunkirchen die Rast- und Wanderstation „Brechelbacher Hütte“ erreicht. Hier ließ man sich Kaffee und Kuchen gut schmecken.

 

So gestärkt, ging es an die letzte Etappe durch Neunkirchen bis an den Endpunkt, die Birkenmühle in Hausen.

Ein Eisvogel wurde zwar nicht erspäht, dennoch waren die Wanderer mit der Tour zufrieden.

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Bericht vom Nistkästenbau mit Vorschulkindern Niederzeuzheim

NABU-Experte Hans-Josef Wagner hilft den Kita-Kinder von St. Peter beim Nistkästen-Bau

Kinder erkunden die Vogelwelt und bauen Nistkästen. Lesen Sie hier den ganzen Bericht.

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Bericht NABU- Führung „Biodiversität im Privatgarten“

Susanne Piwecki führte durch ihren Naturgarten in der Bahnhofstraße in Oberzeuzheim und legte anschaulich dar, wie sich auf einem Grundstück eine Vielzahl an Lebensräumen für Tiere und Pflanzen schaffen lassen.

Die stellvertretende NABU-Vorsitzende begrüßte zunächst die zahlreich erschienenen Besucher und erläuterte kurz, was es mit dem Begriff „Biodiversität“ auf sich hat.

 

Gemeint ist damit die Vielfalt der Arten, die Vielfalt der Lebensräume und die Genetische Vielfalt innerhalb einer Art. „Wir brauchen vor allem auch die genetische Vielfalt“, erklärte Frau Piwecki, „denn ohne genetische Vielfalt ist eine Art anfällig beispielsweise im Falle von Krankheiten oder plötzliche Veränderung der Lebensumstände“. Nur eine große genetische Vielfalt schaffe eine zuverlässige Lebensgrundlage für die existierenden Arten.

 

Und da die Fläche aller Privatgärten in Deutschland etwa der Fläche aller Naturschutzgebiete entspricht, kann man im eigenen Garten in Hinsicht auf Vielfalt schon einiges bewirken. Während der Führung ging Frau Piwecki besonders auf einheimische Wildpflanzen als Grundlage allen Lebens ein. Von ihnen leben direkt oder indirekt alle Insekten, von denen dann wiederum Vögel, Amphibien, Säugetiere und nicht zuletzt auch der Mensch abhängig sind.

 

Zur Zeit verzeichnen wir einen rasant fortschreitenden Rückgang blühender Wildpflanzen und Lebensräume für Insekten, ein alamierender Verlust von Insekten ist die Folge. Zur Zeit fehlen laut Studien zwischen 70 und 95% der Insekten- Biomasse.

 

Davon betroffen sind u.a. ein Großteil unserer rund 560 einheimischen Wildbienenarten. Besonders solitär, also alleine lebende Wildbienen haben es immer schwerer, da sie vielfach auf bestimmte Pflanzen angewiesen sind und nur im näheren Umkreis ihrer Nester suchen. So braucht die Glockenblume-Scherenbiene beispielsweise unbedingt Glockenblumen als Pollenlieferanten. Ein Insekt der Roten Liste ist auch die Natternkopf-Mauerbiene, streng spezialisiert auf den Natternkopf, eine wunderschön blau blühende Staude.

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Steinkauzberingung 2016

Am Sonntag den 19.06.2016 wurden die Steinkäuze beringt

Am vergangen Sonntag wurden in der Gemarkung Obertiefenbach und Steinbach die Steinkäuzchen beringt.

 

Herbert Friedrich und Tina Gilsdorf freuten sich überden Neuzuwachs von  insgesamt 11 Jungtieren unterschiedlichen Alters.

 

Die Bilder zeigen erst mehrere Tage alte Jungtiere, die noch in vollem Flaum sind. Die typischen Greifvogel-Merkmale sind deutlich zu erkennen, der große kräftige Schnabel und die recht großen Beine mit den schon kräftigen Klauen. Herbert Friedrich und Tina Gilsdorf halten  das Alttier in der Hand.

 

Die zweite Brut ist bereits gut drei Wochen alt und hat den Flaum weitestgehend verloren. Die schon sehr kecken Jungtiere können bereits hüpfen, aber noch nicht fliegen.

 

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Neues vom Schulgarten

Anlässlich des Sommerkonzertes in der Schule wurde der neu eingerichtete Garten eigens illuminiert und präsentierte sich der Schulgemeinde einmal anders.

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Aktion zur Biodiversitätsstrategie

NABU/Naju haben an der Fürst-Johann-Ludwig-Schule Hadamar ein Projekt zur Biodiversitätsstrategie umgesetzt.

Susanne, Kim und Birgit haben die Begrünung des bislang brach liegenden Innenhofes an der Schule organisiert. Die Bilder zeigen die Beete vor - während  - und  - nach der Umsetzung!

Wir finden: die Umsetzung ist gelungen!  An dieser Stelle vielen Dank allen fleißigen Helfer/Innen. Wir werden im Laufe des Jahres weiter von dem neuen Garten berichten.
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3sat nano Bericht: Das Summen verstummt

Lebensräume der Insekten verschwinden: Wissenschaftler warnen vor einem neuartigen Insektensterben in Deutschland. "Da fliegt nichts mehr", sagt Josef Tumbrinck vom Naturschutzbund (NABU).

In Nordrhein-Westfalen sei in den letzten 15 Jahren ein starker Insektenschwund beobachtet worden. Der NABU fordert, bundesweit möglichst rasch ein dauerhaftes Insektenmonitoring aufzubauen, um einen Überblick über die Entwicklungen zu bekommen.

 

In der 3sat Sendung nano vom Freitag, den 20. Mai können Sie hier einen interessanten Beitrag zu dem Thema in der 3sat Mediathek sehen.

 

Hier finden Sie den Artikel zum Bericht

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Bericht von der Mauersegler-Aktion

In Kooperation zwischen dem NABU Hadamar, dem Bistum und der UNB wurden am Dienstag, den 17. Mai 5 Kästen am Stadtmauerturm in Hadamar aufgehängt. Da Brutstätten durch die Sanierung des Bistumgebäude zerstört wurden, musste ganz zügig Ersatz geschaffen werden.

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Die Veranstaltung "Wanderung auf dem Naturlehrpfad" am 21.05. findet nun erfreulicherweise statt!

Die Veranstaltung findet nun doch wie geplant am Samstag, den 21. Mai 2016 statt.

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Aktuelles vom Froschteich

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Hilfe für Singvögel

[w] wie Wissen - Sendung vom 16. April 2016

Klicken Sie auf das Bild um zum Video der Sendung zu gelangen. Das Video ist bis 15.04.2021 verfügbar. Bildquelle: ARD
Klicken Sie auf das Bild um zum Video der Sendung zu gelangen. Das Video ist bis 15.04.2021 verfügbar. Bildquelle: ARD

Die Lebensräume für Singvögel auf dem Land leiden unter der modernen, intensiven Land- und Wasserwirtschaft.

 

Umso wichtiger ist es, den Vögeln möglichst viele Alternativen zu schaffen. Besonders einfach ist das im Garten. Ein bisschen aufwendiger, aber ebenso machbar ist es auf gewerblich oder industriell genutzten Flächen.

 

Der NABU bietet für beide Optionen Lösungen an.

 

Lesen Sie mehr auf der Seite zur Sendung.

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Fledermausfreundliches Haus (Nachtrag)

Bereits im Jahre 2014 wurde die Familie Kilberg aus Wilsenroth mit der Plakette "Fledermausfreundliches Haus" ausgezeichnet

Ebenfalls wurde die Familie Thomas Göbel aus Wilsenroth mit der Plakette Fledermausfreundliches Haus ausgezeichnet (ohne Foto).

Familie Kilberg aus Wilsenroth (Foto: H.-J. Wagner)
Familie Kilberg aus Wilsenroth (Foto: H.-J. Wagner)
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Neuer Vorstand des NABU Hadamar gewählt

Am Donnerstag, den 18. Februar 2016 wurde der neue Vorstand gewählt

Auf der Jahreshauptversammlung 2016 haben die Mitglieder des NABU Hadamar den alten Vorstand entlastet und den neuen Vorstand gewählt.

 

Wir danken Dr. Roland Kunz und Gerhard Menger für Ihr langjähriges Engagement im Vorstand und bedauern, dass Sie nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung standen.

 

Neu im Vorstand des NABU Hadamar begrüßen wir recht herzlich Frau Susanne Piwecki als 2. Vorsitzende und Frau Anna Pietsch als Beisitzerin.

 

Unser Vorstand

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"Baggereinsatz" am Laubfroschtümpel in Niederhadamar

Samstag, den 13. Februar 2016 um 7.00 Uhr

Der Termin wurde von der ausführenden Firma bestätigt. Treffpunkt ist der Grillplatz beim Sportplatz in Niederhadamar. Hoffen wir auf gutes Wetter!

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Fledermausfreundliches Haus (Nachtrag)

Bereits im Jahre 2014 wurde die Familie Kallies in Oberzeuzheim mit der Plakette "Fledermausfreundliches Haus" ausgezeichnet

Ebenfalls wurden in 2014 mit der Feuerwehrleiter aus Hadamar 6 weiter Fledermauskästen am Haus der Familie Kallies aufgehängt.  (siehe Bilder)

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Biodiversitätsstrategie 2016 / 2017

In 2017 werden die Themen zur Biodiversität ausgeweitet. Biodiversität bedeutet in etwa „Vielfalt der biologischen Arten“ und möchte aufmerksam darauf machen, dass wir Menschen diese Vielfalt bewahren.  Das Ziel ist die Natur - und damit auch die Lebensgrundlage künftiger Generationen - zu wahren und das Artensterben deutlich zu verringern.

Der seltene Eisvogel (Foto links, Quelle: GFDL/ Lukasz Lukasik) ist gefährdet, auszusterben. Er nistet gerne an Flusssteilufern. Die tropischen Regenwälder Asiens, Afrikas und Südamerikas (Foto Mitte, Quelle: Wikipedia) beheimaten zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und sind bedeutend für das Klima der Erde.

 

Die weltweite Biodiversität ist stark gefährdet: Man geht davon aus, dass täglich etwa 150 Arten aussterben. Dabei sind noch nicht einmal alle dort lebenden Tier- und Pflanzenarten erforscht. Das bedeutet, diese Arten verschwinden wieder von der Erde, ohne dass ein Mensch sie je bemerkt hat!

 

Das Leben in der Natur hängt entscheidend miteinander zusammen - so hat das Aussterben bestimmter Arten wiederum weitreichende Folgen für eine Vielzahl anderer Tiere und Pflanzen. Wie wichtig der Schutz der Natur ist, lässt sich gut an einem Beispiel erläutern: der Aufgabe der Bienen (Foto oben rechts, Quelle: Wikipedia).

 

Eine Biene nimmt Nahrung auf und sorgt damit für die Bestäubung von Pflanzen. Dieser Vorgang ist für die Natur sehr wichtig, da sich dadurch viele Blütenpflanzen überhaupt vermehren können. Wir machen uns bewusst: diese kleinen Insekten sorgen dafür, dass ein großer Teil der Natur, wie wir sie wahrnehmen, überhaupt existiert. Unverzichtbar für die Natur: Bienen

 

Ihre wichtige Aufgabe ist die Bestäubung von Blütenpflanzen. Sie ernähren sich von deren Nektar - einer zuckerhaltigen Flüssigkeit, die meistens von den Blüten ausgeschieden wird - und den Pollen. Diese werden auch Blütenstaub genannt und enthalten die männlichen Erbinformationen der Pflanze.

 

Wenn die Biene in den Blütenkelch hineinkriecht, öffnen sich die Staubbeutel der Pflanze und Blütenstaub rieselt heraus. Meist bleiben einige Pollen am Pelz der Biene hängen und werden auf diese Weise von Blüte zu Blüte transportiert. Gelangen die Pollen zum weiblichen Blütenanteil derselben Pflanzenart - an die so genannte Narbe des Blütenstempels - ist die Befruchtung vollzogen. Während ihrer Nahrungsaufnahme sorgt die Biene somit dafür, dass sich viele Pflanzen vermehren können.


Ungefähr 80 von 100 Blütenpflanzen sind auf eine solche "Fremdbestäubung" angewiesen. Auch andere Insekten wie Schmetterlinge, Käfer und Hummeln sowie Wind und Wasser tragen zur Verbreitung des Blütenstaubs bei. Die Fortpflanzungschancen vieler Blütenpflanzen sind durch Bienen jedoch am höchsten: die Aufgabe der Bestäubung wird in einigen Gebieten beinahe ausschließlich von der Honigbiene erledigt. Ohne ihre Hilfe würden zahlreiche Pflanzenarten aussterben. In der Landwirtschaft würde dies eine weitaus geringere Ernte bedeuten. So sorgen zum großen Teil Bienen dafür, dass es Raps- oder Sonnenblumenfelder gibt.


Der große Wissenschaftler Albert Einstein hat einmal gesagt: "Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr."

 

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Wir wünschen frohe Weihnachten und ein glückliches 2016

Allen Mitgliedern mit Familienangehörigen sowie unseren Freunden und Gönnern!

Aber auch und gerade unseren Gästen in Hadamar und Umgebung, welche aus zumeist weniger friedlichen und besinnlichen Regionen der Erde kommen und bei uns Zuflucht gefunden haben, wünschen wir alles Gute für das neue Jahr und Frieden im Herzen!

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Bericht zum Tag der Nachaltigkeit

Am 11.09.2015 machte sich der NABU Hadamar auf den Weg nach Frankfurt, um gemeinsam mit unserer Umweltministerin Priska Hinz und 200 weiteren Teilnehmern die Aktion ,,Wildes Hessen?! - Mehr Vielfalt in Garten, Dorf und Stadt“ ins Leben zu rufen.

Die Kampagne soll dazu dienen, sich mit dem Wort ,,wild“ auseinanderzusetzen.

Was genau heißt eigentlich wild?

Wo bleibt die Natur sich selbst überlassen und was passiert dabei? Wie kann ich eine ,,wilde Ecke“ in meinem Garten oder auf meinem Balkon entstehen lassen und was gibt es alles im Laufe eines Jahres dort zu entdecken?

Wir, Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen, Kindergärten und Kommunen sind dazu eingeladen eine wilde Vielfalt zu fördern. Diese vor Ort anzuschauen, anzuhören, zu fühlen, zu schmecken – sie zu erleben.

,,Wildes Hessen?!“ ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen. Der Aktionstag, der 4. Hessische Tag der Nachhaltigkeit am 22.September 2016 wird der Höhepunkt dieser Kampagne sein.

Was bedeutet ,,Nachhaltigkeit“?

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Einladung zum Apfelfest

Am Samstag, den 3. Oktober findet wieder das beliebte Apfelfest auf der Obstwiese am Kissel in Steinbach statt.

Ab 11:00 Uhr werden Äpfel gepflügt und vor Ort zu frischem Most verarbeitet. Dazu gibt es Informationen rund um Äpfel, Bienen und Streuobstwiesen.


Erstmals werden neben Gerichten aus Äpfeln auch Kartoffelkreppelchen angeboten. Becher/Gläser und Besteck müssen mitgebracht werden, ebenso leere Behälter für frischen Saft. Ferner bitten die Veranstalter um weitere Apfelspenden. Kuchen sind ebenfalls willkommen.


Zum Abschluss des Festes findet um 15:00 Uhr vor Ort der diesjährige Erntedank-Gottesdienst statt. Alle Freunde des Naturschutzes sind herzlich eingeladen.

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Einladung zur Wanderung vom Keltenbrunnen zum Heidenhäuschen

Am kommenden Samstag, den 5. September, findet die Wanderung vom Keltenbrunnen zum Heidenhäuschen statt.

Liebe NaturschützerInnen,


wie bereits angekündigt, findet am kommenden Samstag die Wanderung vom Keltenbrunnen zum Heidenhäuschen statt.


Wir entdecken die Fauna und Flora unseres Forstes und stellen den von der NAJU begonnenen Waldlehrpfad vor. Ein erster Halt am Keltenborn ührt uns zurück in die Zeit eines sehr interessanten einstigen Volkes. Am Gipfel des Heidenhäuschens finden sich ebenfalls noch keltische Spuren, auf die wir kurz eingehen werden.


Die Wanderung ist für alle naturkundlich und geschichtlich Interessierte geeignet, besonders für Familien, da sie von NAJU- und NABU-Mitgliedern durchgeführt wird.


Also, herzliche Einladung an KLEIN & GROSS, am Samstag dabei zu sein!

Treffpunkt ist um 13.30 Uhr an der hinteren Bornstraße in Steinbach.
Dauer: gut 2 - 2,5 Stunden
Bitte auf  witterungsgemäße Kleidung und festes Schuhwerk achten.
Wer möchte, bringt sich eine Brotzeit mit.

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer,
bis dahin,
für das NAJU-Team
Birgit Weber

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Bericht über die Würzwischwanderung

Am Samstag, den 1. August 2015 hat die Würzwischwanderung stattgefunden.

Hier einige Impressionen von der interessanten Wanderung:

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Storchenpaar in Hadamar

Eine tolle Beobachtung in Hadamar: Ein Storchenpaar wurde mehrfach am Hadamarer Stock gesichtet, im Hintergrund ist der Herzenberg zu sehen.

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Einladung zur Würzwischwanderung

Wir möchten das Thema aus dem April, vor und während der Vogelstimmenwanderung 'blühende Gemarkungen in Hadamar', nochmals aufnehmen und mit einer Kräuter-/ Würzwischwanderung, am Samstag, den 1. August um 13.30 Uhr, in Erinnerung bringen.

An alle Naturfreunde!


wir möchten das Thema aus dem April, vor und während der Vogelstimmenwanderung blühende Gemarkungen in Hadamar nochmals aufnehmen und mit einer Kräuter-/ Würzwischwanderung in Erinnerung bringen. 

Zu dieser 2 stündigen Exkurison, unter der Leitung von Dr. Roland Kunz laden wir auch Sie recht herzlich ein.

Wie im Nabu Veranstaltungskalender 2015 ersichtlich, beginnt die Veranstaltung am. 1.8.2015 um 13.30 Uhr, Treffpunkt am Parkplatz gegenüber dem Sportplatz Niederzeuzheim. Unser Weg führt zunächst zum Hünengrab, von dort zu einem naturnahem, ehemaligen Sandabbaugebiet zwischen Niederzeuzheim und Thalheim.

Herr Roland Kunz wird uns die einzelnen vorhandenen Kräuter erklären, die Zusammenhänge wie Standort der Pflanze, welche Insekten leben davon und wie wirkt sich solche "Wildnatur" auf Fauna und Flora aus. Sicher erfahren wir auch von Ihm über das germanisch-christlichem Brauchtum der Würzwichwanderung, welche Kräuter für uns Menschen in früherer Zeit, wie auch heute noch von großem Nutzen hinsichtlich unserer Gesundheit sind.

Wir werden erfahren wie wichtig diese Wildkräuter sind und auch wieder erkennen wie wenig Platz für die ursprünglichen Pflanzen in unserer "aufgeräumten" auf Ertrag und Wirtschaftlichkeit orientierten Landwirtschaft es gibt.

Feld- und Wanderwege, wenn noch nicht untergeackert, werden im Auftrag der Stadt, aber auch von vielen Privatpersonen mit einer "Gewissenhaftigkeit" vom "Unkraut" befreit, so dass eine Wanderung durch Feld und Flur hinsichtlich der christlichen Kräutersammlung zum 15. August Maria Himmelfahrt fast uninteressant geworden ist.

Vielleicht ergeben sich ja am 1.8.2015 bei unserer WürzWirschWanderung einige Gespräche... die diesen Zustand verändern...

Ich freue mich auf eine rege Teilnahme und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Markus Brühl

P.S.  bitte nicht vergessen, festes Schuhwerk, was fürn Kopp,  Wasser etc, Scheere, Korb u.a.
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Bericht über die Fledermausnacht

Am Freitag, den 19. Juni 2015 hat die Fledermaus-Life-Show in der Grundschule Niederzeuzheim stattgefunden.

Schnell füllte sich das Klassenzimmer im Erdgeschoss der Grundschule Niederzeuzheim mit Schulkindern, Eltern, Lehrern und zahlreichen anderen Interessierten, die sich über Deutschlands größte Fledermausart, die „Große Mausohr“ informieren wollten.


Seit Jahren beziehen die Weibchen der ca. 300-Tiere-starken Kolonie ihr Sommerquartier im Dachstuhl von St. Peter, um dort ihre Jungen zu gebären und aufzuziehen. Die Männchen leben derweil einzeln oder in kleinen Gruppen in verschiedenen Quartieren in Wald und Feld.


Anhand mitgebrachter Exponate erfuhren die Besucher zunächst, wie groß die Große Mausohr wirklich ist, gerade im Vergleich zu der kleinsten vorkommenden Art, der Zwergfledermaus, die in eine Streichholzschachtel passen würde. Die große Mausohr hat eine Länge von 10 bis 13 cm, mit ausgebreiteten Flügeln bringt sie es bis auf 145 cm. Fledermausarten kann man nicht nur anhand der Körpergröße und Flügellänge, sondern vor allem an ihren Ohren erkennen, die für diese Tiere das „Sehorgan“ sind. Anhand ausgestoßener Rufe im Ultraschallbereich, also für den Menschen nicht zu hören, und der zurückgeworfenen Wellenlängen kann sich das einzige fliegende Säugetier einen Eindruck von seiner Umgebung machen und auch erkennen, wo Beute zu finden ist. Das Große Mausohr ernährt sich vorrangig von Motten und Nachtfaltern, aber auch von am Boden krabbelnden Käfern, die mühelos während des Fluges aufgeschnappt werden. Auch dazu waren Exponate zu sehen.


Eine Fledermaus kann in einer Nacht mehr als ein Drittel ihres Körpergewichts an Insekten vertilgen. Die „Jäger der Nacht“ sind also wahre Schädlingsbekämpfer und ein wichtiger Teil der natürlichen Nahrungskette.


Ausgestopfte und präparierte Vögel wie Waldkauz und Schleiereule, die herumgereicht wurden, stehen für die Feinde der Fledermaus, Krähen schnappen sich auch gerne in  Höhlen und anderen Quartieren gefundene Jungtiere, die noch flugunfähig sind.

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Film-Tipp: 10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?

Valentin Thurn im Filmgespräch im Cinexx in Hachenburg am Donnerstag, den 25. Juni um 16.45 und 19.00 Uhr

Seine Filme rütteln auf.

Bereits mit seinem Erfolgsstreifen „Taste the Waste“ über unsere unglaubliche Lebensmittelverschwendung löste der Kölner Filmemacher Valentin Thurn eine gesellschaftliche Debatte aus.

Mit seinem neuen vielschichtigen Dokumentarfilm „10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?“ gelingt es ihm, dem Zuschauer die komplexe Herausforderung einer globalen Ernährungssicherung eingängig nahe zu bringen.

Der engagierte Foodfighter ist bei seiner weltweiten Suche nach zukunftsfähigen Lösungen weder als apokalyptischer Reiter unterwegs, noch droht der Bestsellerautor mit dem pädagogischen Zeigefinger. Er entlarvt die Profitinteressen der großen Nahrungsmittelkonzerne und zeigt dagegen, wie weltweit im Kleinen positive neue Wege beschritten werden.

Wer sich auf das faktenreiche ökologische Roadmovie einlässt, sieht auch die heraufbeschworene Gefahr einer drohenden Überbevölkerung mit anderen Augen. Eine unbedingt empfehlenswerte Dokumentation!

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Fledermausnacht mit Lifeshow am 19.06.2015

Wir freuen uns auf euren Besuch am Freitag, den 19. Juni 2015

  • 19.30 - 21.00 Uhr: Vor- und Kinderprogramm im Schulhof, Informationen, Spiele, Basteln, Vorbereitung auf die Lifeshow
  • 21.00 Uhr Karl Kugelschaftervon der AGFH übernimmt die Moderation und informiert über die "Große Mausohr", anschließend Lifeübertragung aus dem Schlafzimmer der Fledermäuse, mit Vortrag und Ausflugbeobachtung.


Liebe Naturschützer,

wie bereits aus dem laufenden Veranstaltungskalender 2015 mitgeteilt wurde, findet bald die Fledermausnacht per Lifeshow unter der Leitung von Karl Kugelschafter in der Kirche Niederzeuzheim statt. Karl Kugelschafter gehört zur Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz im Naturschutzbund Deutschland (AGFH) und betreut über das ganze Jahr hinweg u.a. die Mausohr-Kolonie, die jährlich in der Kirche ihr Sommerquartier bezieht.

Nach einigen Arbeitseinsätzen seitens unserer NABU-Mitarbeiter werden am übernächsten Freitag wieder die Kameras im Dachboden der Kirche aufgebaut. Das ermöglicht uns, über den Monitor in der Kirche life dabei zu sein, wenn die großen Mausohren erwachen und sich für den Ausflug fertig machen, auf denen sie das Futter für sich und die Jungtiere fangen.

Eine Waage am Ein-bzw. Ausflugloch registriert das Gewicht, und so lässt sich Auskunft über die Nahrungsmenge der Tiere gewinnen.

Weitere interessante Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung der Großen Mausohr erklärt uns Karl Kugelschafter an diesem Abend ab ca. 21:oo Uhr. Vorher, ab 19:30 Uhr, gibt es ein Vorprogramm, speziell für Kinder, das auf die Life-Übertragung vorbereitet. Bei Spiel und Spaß erfährt man viel über die faszinierenden "Jäger der Nacht"! Ein kleiner Rundgang durch das Dorf gehöhrt ebenso dazu wie Informationen rund um Fledermäuse. Zum Abschluss kann man über eine Rotlicht-Lampe die Fledermäuse außen beim Ausflug beobachten.


Weitersagen erwünscht ;)

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Steinkauzberingung 2015

Am Sonntag den 30.05.2015 wurden im Stadtgebiet Hadamar die Steinkäuze beringt.

Da es in diesem Jahr viele Mäuse gibt, haben die Steinkäuze genug Nahrung, um ihre Jungen aufzuziehen. Zusammen mit dem Kreisvogelbeauftragten Herbert Friedrich hatte der NABU viel zu tun.

 

Es wurden 14 Jungvögel und 1 Altvogel beringt. 5 Altvögel wurden vorgefunden, die bereits beringt waren. In 2 Steinkauzröhren waren die Jungen noch zu klein, diese werden noch zu einem späteren Zeitpunkt beringt.

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